Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog.
Zum Nachlesen stets griffbereit.

Heißt sehen verstehen?
Die neue Macht der Bilder.

Oldenburger Schlossgespräche 2011.

Am 28. November 2011 war es wieder so weit: Rund 250 Gäste von nah und fern strömten bei Einbruch der Dunkelheit in das festlich illuminierte Oldenburger Schloss. Bereits zum dritten Mal hatten die EWE Stiftung, das Hanse Wissenschaftskolleg Delmenhorst und Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg zu der gemeinsamen Veranstaltung mit hochkarätigen Experten eingeladen, um aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unter der Leitung der bekannten Fernsehmoderatorin Maybrit Illner zu diskutieren. „Heißt sehen Verstehen? Die neue Macht der Bilder“ – unter dieser Überschrift standen die Oldenburger Schlossgespräche 2011. Folgende Podiumsgäste wurden nach der Begrüßung von Rainer Stamm, Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg, und den einführenden Worten von Reto Weiler, Direktor des Hanse Wissenschaftskollegs Delmenhorst, dem Publikum vorgestellt: Barbara Paul, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Oldenburg, Frieder Nake, Mathematiker und Computerkünstler, Universität Bremen, Gottfried Boehm, Neuere Kunstgeschichte, Universität Mainz, und Peter Weibel, Künstler, Kurator und Medientheoretiker am ZKM Karlsruhe.

Maybrit Illner entwarf zu Beginn des Abends ein Szenario vom „Weltkrieg der Bilder“: Denn tagtäglich schwirren Billionen digitalisierter Bilder in Echtzeit um den Globus und attackieren gewollt und ungewollt eine Vielzahl der sieben Milliarden Erdbewohner. „Seeing is believing“ – „Sehen heißt glauben“, so sehen es zumindest viele Amerikaner. Macht und die Bilderflut zu ihren Jüngern? Bilder machen uns oft sprachlos. Machen Sie uns auch wehrlos? Schalten Sie unseren Verstand ein oder aus? Und was bleibt von unserem Weltbild in einer Welt der Bilder? Wie haben die Bilder der Twin Towers oder von der Reaktorkatastrophe in Fukushima unsere Wahrnehmung verändert? Diese und viele andere Fragen haben die Experten auf dem Podium erläutert und diskutiert – und zwar so, dass die Gäste der Oldenburger Schlossgespräche auch in diesem Jahr wieder mit einem Mehrwert an Wissen und Erkenntnis verlassen haben. Erstmals war das Nordwestradio als offizieller Medienpartner mit dabei. Eine Zusammenfassung zum Nachhören finden Sie hier: nordwest radio

In der Dokumentation 2010 finden Sie u.a. Erläuterungen der Expertenrunde zu den Fragestellungen:

  • Was passiert im Ohr? Die Biologie des Hörens.
  • Der aufrechte Klang – macht Musik den Menschen – und nur der Mensch Musik?
  • Viel mehr als nur Spaß! Warum wir Musik machen.
  • Weibliche Musik, männliche Musik – macht das Geschlecht den Unterschied?
  • Weltsprache und Kitt der Kulturen – wie universell ist Musik?
  • Nur Übung macht den Meister – Spitzenleistungen fallen nicht vom Himmel!
  • Sprechen Sie Musik? Musik als Sprache der Gefühle.
  • Gene, Neuronen, Synapsen – wie viel Musik findet man im Gehirn?
  • Töne auf Rezept – Musik als Heilmittel!
  • In der Dokumentation 2009 finden Sie u.a. Erläuterungen der Expertenrunde zu den Fragestellungen:

  • Hirnforschung – eine Leitwissenschaft?
  • Wie sieht das Gehirn?
  • Durchleuchtet im „Hirnscanner“.
  • Was ist Intelligenz?
  • Auf aggressiv programmiert?
  • Jogging für die grauen Zellen.
  • Herr oder Diener der Neuronen?
  • Macht das Gehirn mal Pause?
  • Frauen denken anders, Männer auch!
  • Schöner leben mit Gehirndoping?
  • Zukunftsvisionen.
  • Wenn Sie Interesse an den Dokumentationen 2009 oder 2010 haben, besteht Sie hier die Möglichkeit sich ein Exemplar, im PDF Format (sie benötigen einen PDF Betrachter), herunterzuladen. Nutzen Sie dazu die folgenden Bildsymbole:

    Oldenburger Schlossgespräche 2009 Oldenburger Schlossgespräche 2010