Literatur 2018

Musik und Medizin: Chancen für Therapie, Prävention und Bildung (Bernatzky / Kreutz)

Musik und Medizin: Chancen für Therapie, Prävention und Bildung

Dieses Buch stellt den Stand aktueller Forschungen in der Musikmedizin und die Wirkung von Musik auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität dar und bietet wissenschaftliche Grundlagen für therapeutische, pädagogische und andere Anwendungsgebiete. Die enthaltenen Themen sind aus allen Bereichen des Musiklebens abgeleitet: Musikmedizinische und musiktherapeutische Ansätze bilden wichtige Aspekte, aber auch verbreitete musikalische Aktivitäten wie Laienmusizieren, Chorsingen, Musikhören und Tanzen sowie Entwicklungsaspekte über die gesamte Lebensspanne werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit dargestellt.

Das Buch spannt den Bogen von den psychophysiologischen Grundlagen emotionaler Wirkungen des Musikhörens über ein Spektrum musikpsychologischer und -therapeutischer Interventionen in medizinischen Bereichen bis zur Bedeutung musikalischer Aktivität und des Musiklernens zur Prävention aus Entwicklungs-, Bildungs- und geriatrischer bzw. geronto-psychiatrischer Sicht.

Vom Glück der Muße: Wie wir wieder leben lernen (Bilgri)

Vom Glück der Muße: Wie wir wieder leben lernen

Wir kennen es alle: Junge Eltern, die zwischen Job und Familie einen Balanceakt vollführen. Menschen in der Lebensmitte, die neben den eigenen Kindern plötzlich auch pflegebedürftige Angehörige versorgen müssen. Manager, die eine 60 Stunden Woche absolvieren. Am Ende steht immer der Seufzer: Wann finde ich nur endlich wieder mal Zeit für mich! Dabei sind die ersten Schritte scheinbar einfach: innehalten, in sich hineinspüren, eine Atempause einlegen. Und doch: Es kann harte Arbeit sein, sich solche Freiräume zu erobern. Als langjähriger Benediktinermönch weiß Anselm Bilgri aus eigener Erfahrung, wie wir uns auch im Alltag Inseln der Muße schaffen können. Inseln, auf denen Kreativität, Sinnlichkeit und Lebensfreude wachsen können. Denn nur wenn wir ganz bei uns selbst sind, können wir uns auf eines der größten Abenteuer einlassen, das es gibt: ein glückliches Leben!

Das Land, in dem wir leben wollen: Wie die Deutschen sich ihre Zukunft vorstellen (Allmendinger)

Das Land in dem wir Leben wollen

In ihrem Buch untersucht Allmendinger, wo unser Land heute steht und was wir für die nächsten Generationen bewahren wollen. Aus den überraschenden Erkenntnissen leitet sich eine Agenda ab, wie wir angesichts der großen Herausforderungen, die auf uns zukommen, gemeinsam eine lebenswerte Zukunft nach unseren Vorstellungen gestalten können.

„Die bessere Hälfte“ (Esch / Hirschhausen)

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In der Mitte des Lebens kann einem schon mal die Puste ausgehen. Alles stresst gleichzeitig: Beruf, Kinder, Eltern und die ersten körperlichen Macken, die nicht mehr weggehen. Geht es gefühlt ab 40 nur noch bergab? Nein, sagen Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch. Im Gegenteil. Die Zufriedenheit nimmt für die meisten Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu! In einem inspirierenden Dialog gehen die beiden Ärzte auf die Suche nach dem Glück, finden persönliche Vorbilder, diskutieren über wissenschaftliche Forschung und knüpfen an eigene Erfahrungen an. Und so gelingt den beiden Glücksexperten das kleine Wunder: Man bekommt beim Lesen richtig Lust aufs Älterwerden! Ein Buch mit Gleitsicht, Weitsicht und Augenzwinkern!

„Glück kommt selten allein“ (Hirschhausen)
Mit dem Glück ist es wie mit Diäten oder Erkältungskrankheiten:

Tausend Rezepte – aber keine überzeugenden Erfolge. Gar keine? Deutschlands lustigster Arzt findet die Trüffel der Glücksforschung, das Kuriose, Komische und Menschliche. Endlich spricht einer aus, was keiner wahr haben will: wir sind von Natur aus bestens geeignet, das Glück zu suchen, aber eklatant schlecht darin, zufrieden zu sein. Muss das sein? Wer die evolutionären Webfehler in unseren Wünschen kennt, hat gut Lachen.

„Warum Singen glücklich macht“ (Günter Kreutz)

Warum singen wir so gerne miteinander? Sind Menschen glücklicher, die über Jahre und Jahrzehnte in einen Chor gehen? Ist Singen vielleicht sogar gesund? Singen – und zwar nicht nur an Geburtstagen oder zu Weihnachten – ist weder aus der Evolution des Menschen noch aus seiner Entwicklung vom Säugling bis ins hohe Alter wegzudenken. Mehr noch: Gemeinsames Singen steigert das Wohlbefinden, stärkt Abwehrkräfte und Atmung, schützt vor Stimmproblemen und verbindet uns über alle Generationen und Lebenslagen hinweg miteinander.

Singen im Chor ist also nicht nur etwas für Überzeugungstäter, sondern kann helfen, wenn es uns einmal schlecht geht. So können Menschen mit gesundheitlichen Problemen das Singen als rezeptfreie und nebenwirkungsarme Therapie mit Spaßfaktor entdecken. Dieses Buch bringt die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Psychologie und Hirnforschung auf den Punkt und verrät, wie und warum Singen glücklich macht.

Anselm Bilgri

Anselm BilgriAnselm Bilgri – Theologe, Coach und Mediator

Geboren 1953 in Unterhaching bei München, trat Anselm Bilgri 1975 in die Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs ein. In München, Rom und Passau studierte er Philosophie und Theologie und wurde 1980 von Kardinal Joseph Ratzinger zum Priester geweiht. Von 1986 bis 2004 war er Cellerar (Wirtschaftsleiter) der Abtei St. Bonifaz in München und Andechs. 1992 gründete er das Festival „Orff in Andechs“.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Kloster und dem Benediktinerorden war er von Juli 2004 bis Juli 2008 Gesellschafter des von ihm mitbegründeten Beratungsunternehmens „Anselm Bilgri – Zentrum für Unternehmenskultur (A-ZU)“ in München. Im Juli 2008 hat sich A-ZU zu einer Zwei-Marken-Strategie entschieden: Das Beratungsgeschäft wird von stadler/schott/ – Beratung für Unternehmens-kultur in einem unabhängigen Unternehmen fortgeführt, während Anselm Bilgri mehr Freiräume für seine Vorträge und Veröffentlichungen gewinnt. Heute ist er vor allem als Vortragsredner, Coach, Dozent und Autor tätig.
Im März 2013 hat er mit zwei Partnern die „Akademie der Muße“ gegründet, um Menschen bei der Entschleunigung des Lebens zu unterstützen.
Sein Fokus gilt dem Brückenschlag von der Philosophie und Religion zur Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei setzt sich Anselm Bilgri mit dem Führungsverständnis der Benediktsregel und – getreu dem Motto ora et labora – der richtigen Balance von Leben und Arbeiten auseinander. Diese Themen greift er auch als Dozent an der Hochschule München auf sowie in zahlreichen Publikationen.
Aufgrund seiner Erfahrung als Seelsorger und der Bekanntheit als Vortragsredner wird Anselm Bilgri oft angefragt bei besonderen Anlässen zu sprechen, wie Jubiläen von Firmen und Personen, Hochzeiten und Trauerfeiern. Neben dem professionellen Coaching begleitet er mit Gesprächen Sinnsuchende und hilft dabei, die persönlichen Stärken und eine neue Lebensorientierung zu finden.
Im PIPER-Verlag ist von ihm „Vom Glück der Muße“, „Finde das rechte Maß“, „Stundenbuch eines weltlichen Mönchs“ und „Herzensbildung“ erschienen, „Entrümple Deinen Geist“ bei der Verlagsgruppe Droemer-Knaur und im Gütersloher Verlagshaus sein Buch „Gottesentrümplung“.

Anselm Bilgri ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Dokumentation 2009 – 2011

Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog.
ZUM NACHLESEN STETS GRIFFBEREIT.

Heißt sehen verstehen?
Die neue Macht der Bilder.

Oldenburger Schlossgespräche 2011.

Am 28. November 2011 war es wieder so weit: Rund 250 Gäste von nah und fern strömten bei Einbruch der Dunkelheit in das festlich illuminierte Oldenburger Schloss. Bereits zum dritten Mal hatten die EWE Stiftung, das Hanse Wissenschaftskolleg Delmenhorst und Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg zu der gemeinsamen Veranstaltung mit hochkarätigen Experten eingeladen, um aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unter der Leitung der bekannten Fernsehmoderatorin Maybrit Illner zu diskutieren. „Heißt sehen Verstehen? Die neue Macht der Bilder“ – unter dieser Überschrift standen die Oldenburger Schlossgespräche 2011. Folgende Podiumsgäste wurden nach der Begrüßung von Rainer Stamm, Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg, und den einführenden Worten von Reto Weiler, Direktor des Hanse Wissenschaftskollegs Delmenhorst, dem Publikum vorgestellt: Barbara Paul, Kunst- und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Oldenburg, Frieder Nake, Mathematiker und Computerkünstler, Universität Bremen, Gottfried Boehm, Neuere Kunstgeschichte, Universität Mainz, und Peter Weibel, Künstler, Kurator und Medientheoretiker am ZKM Karlsruhe.

Maybrit Illner entwarf zu Beginn des Abends ein Szenario vom „Weltkrieg der Bilder“: Denn tagtäglich schwirren Billionen digitalisierter Bilder in Echtzeit um den Globus und attackieren gewollt und ungewollt eine Vielzahl der sieben Milliarden Erdbewohner. „Seeing is believing“ – „Sehen heißt glauben“, so sehen es zumindest viele Amerikaner. Macht und die Bilderflut zu ihren Jüngern? Bilder machen uns oft sprachlos. Machen Sie uns auch wehrlos? Schalten Sie unseren Verstand ein oder aus? Und was bleibt von unserem Weltbild in einer Welt der Bilder? Wie haben die Bilder der Twin Towers oder von der Reaktorkatastrophe in Fukushima unsere Wahrnehmung verändert? Diese und viele andere Fragen haben die Experten auf dem Podium erläutert und diskutiert – und zwar so, dass die Gäste der Oldenburger Schlossgespräche auch in diesem Jahr wieder mit einem Mehrwert an Wissen und Erkenntnis verlassen haben. Erstmals war das Nordwestradio als offizieller Medienpartner mit dabei.

In der Dokumentation 2010 finden Sie u.a. Erläuterungen der Expertenrunde zu den Fragestellungen:

  • Was passiert im Ohr? Die Biologie des Hörens.
  • Der aufrechte Klang – macht Musik den Menschen – und nur der Mensch Musik?
  • Viel mehr als nur Spaß! Warum wir Musik machen.
  • Weibliche Musik, männliche Musik – macht das Geschlecht den Unterschied?
  • Weltsprache und Kitt der Kulturen – wie universell ist Musik?
  • Nur Übung macht den Meister – Spitzenleistungen fallen nicht vom Himmel!
  • Sprechen Sie Musik? Musik als Sprache der Gefühle.
  • Gene, Neuronen, Synapsen – wie viel Musik findet man im Gehirn?
  • Töne auf Rezept – Musik als Heilmittel!
  • In der Dokumentation 2009 finden Sie u.a. Erläuterungen der Expertenrunde zu den Fragestellungen:

  • Hirnforschung – eine Leitwissenschaft?
  • Wie sieht das Gehirn?
  • Durchleuchtet im „Hirnscanner“.
  • Was ist Intelligenz?
  • Auf aggressiv programmiert?
  • Jogging für die grauen Zellen.
  • Herr oder Diener der Neuronen?
  • Macht das Gehirn mal Pause?
  • Frauen denken anders, Männer auch!
  • Schöner leben mit Gehirndoping?
  • Zukunftsvisionen.
  • Wenn Sie Interesse an den Dokumentationen 2009 oder 2010 haben, besteht Sie hier die Möglichkeit sich ein Exemplar, im PDF Format (sie benötigen einen PDF Betrachter), herunterzuladen. Nutzen Sie dazu die folgenden Bildsymbole:

    Dokumentation 2009
    Dokumentation 2009
    Dokumentation 2010
    Dokumentation 2010

    Impressionen

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    Experten 2017

    Diskussionsleitung: Jörg Thadeusz.

    In alphabetischer Reihenfolge:

    Henkel

    Prof. i.R. Dr. Gerhard Henkel, Humangeograph und Universitätsprofessor, In den Medien wird er als „Anwalt des Dorfes“ bezeichnet. Er ist Verfasser zahlreicher Standardwerke und Publikationen zur Dorf- und Landentwicklung

    Lehnhoff

    Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Universität Oldenburg und Vorstand des OFFIS, innerhalb von OFFIS koordiniert er die bereichsübergreifende Smart City-Strategie.

    Machule

    Prof. Dr.-Ing. (em) Dittmar Machule, Architekt, Städteplaner, Bauforscher, TU Hamburg -Harburg und Hafen City, 2006 bis 2017 Vorstandsmitglied der Hamburger Stiftung „Lebendige Stadt“

    Roethlein

    Dr. Brigitte Röthlein, arbeitet seit 1973 als Wissenschaftsautorin (Autorin des Buches Morgenstadt). Sie ist Diplomphysikerin und promovierte 1979 in Sozialwissenschaften. Die Wissenschaftsautorin will uns auf ein klügeres Leben in der Stadt von morgen einstimmen.

    Strauss

    Dipl.-Ing Wolf-Christian Strauss, Deutsches Institut für Urbanistik;
    Seine Arbeitsschwerpunkte sind Stadtplanung, Integrierte Stadt(teil)entwicklung (im internationalen Vergleich), Städtebau, Baukultur und Stadterneuerung.